Vize-Schweizermeistertitel, Bronze-Medaille, 6. Platz und ein Rücktritt

Am letzten Wochenende fanden die Cross-Country Schweizermeisterschaften in Andermatt im idyllischen Urserental statt. Der Wettergott meinte es einmal mehr gut mit den Athleten und sorgte für trockene Verhältnisse.

Um 10:45 hiess es Start für unseren U23 Spitzenfahrer Luca Schätti. Die ganze Saison national war er immer im Zweikampf um den Sieg mit Alex Balmer. Was lag heute drin? Resolut setzte er sich gleich in der ersten Runde an die Spitze. Als der spätere Sieger Loris Rouiller das Tempo forcierte, ging Luca zuerst mit. Alexander Balmer hielt sich zurück. Gegen Ende der ersten Runde musste Luca dann Rouiller ziehen lassen. Fast gleichzeitig mit Balmer überquerte er nach der ersten Runde als dritter die Ziellinie. In der zweiten Runde musste dann Luca für seinen forschen Beginn etwas Tribut zahlen und fiel zwischenzeitlich auf den 6. Rang zurück. Luca wäre nicht Luca, wenn er nicht kämpfen könnte. Er erholte sich schnell und mit der schnellsten finalen Runde holte er sich die Bronzemedaille. Was war das für ein spannendes Rennen Luca!

Um 12:32 gleich hinter den Elite Frauen durfte unsere U23 Dame Ramona Kupferschmied starten. Nach ausgelassenem Rennen in Gränichen aufgrund der Lehrabschlussprüfungen und dem aktuellen Höhenschlafen auf dem Berg Niesen, war sie richtig heiss auf die SM. Sie überlegte sich mit der Starnummer 5 gründlich, ob sie ganz rechts oder ganz links einstehen will. Schaute sich die Videos vom Start der anderen Kategorien an. Und es passte! Kaum gestartet befand sie sich im ersten Anstieg an der Spitze und fuhr dann halt etwas in die Säure. Dafür musste Ramona in der zweiten von sechs Runde leiden. Sie erholte sich aber, fand ihren Rhythmus und kam zurück ins Rennen. Ramona kämpfe sich Rang um Rang nach vorne und erreichte schlussendlich den tollen 6. Rang. Dies hiess wieder wichtige UCI-Punkte.

Um 14:20 griff unsere Medaillenhoffnung U23 Fahrer Joris Ryf ins Rennen ein. Er hatte die klare Zielsetzung "Podest". Alles andere sei keine Option. Was für eine Ansage! Aber zurecht. Nach seinem Top 10 Platz am letzten Weltcup, als er bereits zweitbester Schweizer wurde, war die Ansage keineswegs gewagt. Joris startete gut und war mit dem späteren Schweizermeister Colombo immer in der Spitzengruppe. Zwischenzeitlich war die Spitzengruppe sechs Fahrer stark. In der zweitletzten Runde forcierte Colombo das Tempo und die Spitzengruppe zerfiel. Nur Joris konnte als zweiter mit etwas Abstand folgen. In der letzten Runde wuchs Joris nochmals über sich hinaus und erreichte die schnellste Rundenzeit. Dies zementierte seine Silbermedaille und den Vize-Schweizermeistertitel für das WHEELER Pro Team. Was für ein Rennen Joris! Herzliche Gratulation!

Und unser Elite Fahrer Manuel Fasnacht? Die Ereignisse überschlugen sich leider im Rennen und den Stunden danach. Erfolgreich ein Rennen zu fahren heisst auch immer, dass das Puzzle zusammenpassen muss. Fehlt ein wichtiger Teil, dann bleibt der Erfolg aus. Nun, die unsichere Perspektive nach der Schliessung des WHEELER Pro Teams Ende 2018 liessen seinen Kopf nicht für das Rennen bereit sein. Er quälte sich 3 Runden lang auf dem 18. Platz herum und entschied sich dann aus dem Rennen zu gehen. Rennen abgebrochen und heute Morgen gab er leider auch seinen Rücktritt als Profi bekannt.

Freude und Leid liegen halt oft nahe beieinander. Das Team wird nun die Saison noch zu dritt beenden. Als nächstes stehen die beiden Weltcup in Val die Sole (IT) und Vallnord (AND) auf dem Programm.

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